Meine Steuernachrichten für Sie

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Neuer Mindestlohn für Pflegebranche

Der Mindestlohn für die Pflegebranche im Osten beträgt vom 01.01.2018 bis 31.12.2018 10,05 Euro, vom 01.01.2019 bis 31.12.2019 10,55 Euro und vom 01.01.2020 bis 30.04.20 10,85 Euro.

Ferienjobs versicherungsfrei

Schüler können in einem kurzfristigen Beschäftigungsverhältnis (max. drei Monate bei 5-Tage-Woche bzw. 70 Arbeitstage im Jahr) unbegrenzt Geld verdienen ohne versicherungspflichtig zu werden.

Tipp: Der Schüler muss bestätigen, dass er keine Lehre im Kalenderjahr beginnt.

Zuschläge für Bereitschaftsdienste

Zuschläge zum Grundlohn für Sonntags-, Feiertags- oder Nachtarbeit sind bis zu bestimmten Höchstgrenzen steuer- und sozialversicherungsfrei. Pauschal gezahlte Zuschläge sind steuer- und sozialversicherungspflichtig, wenn keine Aufzeichnungen über tatsächlich geleistete Arbeitsstunden vorliegen.

Tipp: Einzelaufzeichnungen über tatsächlich erbrachte Arbeitsstunden führen.

Häusliches Arbeitszimmer

Aufwendungen für einen Raum, der als Arbeitszimmer und zu privaten Wohnzwecken eingereichtet ist und entsprechend genutzt wird, kann weder insgesamt noch anteilig als Betriebsausgaben oder Werbungskosten geltend gemacht werden. 

Rückwirkende Rechnungsberichtigung

Die rückwirkende Berichtigung ist möglich, wenn die Mindestanforderungen einer Rechnung erfüllt sind: Aussteller, Empfänger, Leistungsbeschreibung, Entgelt und gesonderter Steuerausweis. In diesem Fall fallen keine Zinsen von 6% pro Jahr an.

Bestimmung erste Tätigkeitsstätte

Für Wege zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte werden Werbungskosten von 0,30 € für jeden Kilometer der Entfernung anerkannt. Für Arbeitnehmer ohne erste Tätigkeitsstätte oder jede weitere Tätigkeitsstätte werden 0,30 € für jeden gefahrenen Kilometer, d. h. Hin- und Rückfahrt, anerkannt.

Mindestlohn 2019 und 2020

Der Mindestlohn 2019 wird auf 9,19 Euro erhöht. Ab 2020 soll der Mindestlohn 9,35 Euro betragen.

Quelle: Bundesregierung

Kassensysteme ab 01.01.2017

Die Übergangsfrist für elektronische Registierkassen ist zum 01.01.2017 ausgelaufen, sodass nur noch revisionssichere Registierkassen oder eine ordnungsgemäß geführte offene Ladenkasse vor Hinzuschätzungen des Finanzamts schützen. Excelgeführte Kassen erfüllen diese Voraussetzungen nicht. Mehr dazu und weitere Themen im Blitzlicht 01/2017.

Rückwirkung einer Rechnungsberichtigung

Der Gerichtshof der Europäischen Union hat ein unternehmerfreundliches Urteil gefällt, in dem es entschieden hat, dass der Vorsteuerabzug der ursprünglichen Rechnung bei Rechnungsberichtigung erhalten bleibt. Voraussetzung ist demnach lediglich, dass die materiellen Anforderungen erfüllt sind. Mehr dazu und v. m. im Blitzlicht 12/2016.

Umsatzsteuer bei Gutschriften

In Rechnungen ausgewiesene Umsatzsteuer wird dem Finanzamt geschuldet. Dies gilt auch dann, wenn die Lieferung oder Leistung nicht erbracht wurde (sog. Scheinrechnung). Auch die Gutschrift, die vom Leistungsempfänger erstellt wird, gilt als Rechnung. Hier schuldet der Gutschriftsempfänger die Umsatzsteuer - im Blitzlicht 11/2016.

Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung

Die Ermittlung der Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung bei verbilligter Überlassung wurde bis 2011 mit zwei Grenzen geprüft: 56% und 75% und musste ggf. durch eine positive Überschussprognose bestätigt werden. Ab 2012 gilt nur noch ein Grenze: 66%. Über die Richtigkeit dieser Regelung soll der Bundesfinanzhof entscheiden - im Blitzlicht 10/2016.

Anrechnung von Sonderzahlungen auf den gesetzlichen Mindestlohn

Wird mit Sonderzahlung die Arbeitsleistung vergütet, können sie auf den Mindestlohn angerechnet werden. Etwas anderes gilt nur, wenn Zahlungen ohne Rücksicht auf die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers oder aufgrund einer besonderen Zweckbestimmung erbracht werden - im Blitzlicht 09/2016.

Vorsteuerabzug im Billigkeitsweg

Ein Unternehmer kann aus ordnungsgemäßen Rechnungen die Vorsteuer abziehen, z. B. wenn der leistende Unternehmer zutreffend bezeichnet ist. Ist die Rechnung fehlerhaft, kann die Vorsteuer nur im Billigkeitsweg in Betracht kommen. Was der Unternehmer benötigt, wird im Blitzlicht 08/2016 erläutert.

Fahrtkosten bei Vermietung

Werden Vermietungsobjekte nur gelegentlich angefahren, können 0,30 Euro pro gefahrenen km als Werbungskosten angesetzt werden, wenn die Verwaltung (Abrechnung, Mietvertragserstellung etc.) zu Hause stattfindet - im Blitzlicht 07/2016.

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Janett Huber

Steuerberaterin

Ring 46

04416 Markkleeberg

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